Aktuelles

Datum Uhrzeit Titel Veranstaltungsort Beschreibung
27. November 2019 18:00 Hartz IV, Insolvenz, Behinderung Kanzlei Lauck, Buchenstraße 12a, 01097 Dresden, Tel. (03 51) 65 88 77-0

RA Lauck, Fachanwalt für Erbrecht in Dresden, erläutert die Situation und gibt Tipps.

Oft kommt es vor, dass ein Kind verschuldet ist oder Hartz IV bezieht. Finanzielle Probleme, langfristige Arbeitslosigkeit oder Unfälle, Krankheiten und Behinderungen von Kindern können dazu führen, dass das Familienvermögen nach dem Erbfall ganz oder teilweise verloren geht.

Was geschieht, wenn Eltern eines Kindes sterben?

Gibt es kein Testament, tritt gesetzliche Erbfolge ein: Es erben der Ehepartner und die Kinder, später dann die Kinder allein.

Welche Folgen hat das für ein Kind, das ALG II oder Sozialhilfe bezieht?

Solche Leistungen erhält nur, wer hilfebedürftig ist. Steht dem Kind sein Erbe zu, ist es das nicht mehr. Das Sozialamt stellt die Hilfen ein. Das von den Eltern ersparte Vermögen wird schnell verbraucht.

Lässt sich das durch ein "Berliner Testament" verhindern?

Nein: Hier wird der überlebende Elternteil Alleinerbe. Gleichzeitig wird das Kind enterbt. Ihm steht der Pflichtteil zu. Diesen wird die Sozialbehörde einfordern und zur Finanzierung der Sozialleistungen bzw. der Heimunterbringung verwenden.

Was raten Sie Eltern, um dies zu vermeiden?

Betroffene Eltern sollten dringend ein Testament nach Maß errichten. Durch besondere juristische Gestaltungen kann das Vermögen auch in solchen Fällen erhalten und lebenslange zusätzliche Hilfen gesichert werden.

29. November 2019 08:30 Update Erbrecht 2019 und Testamentsgestaltung in Patchwork-Familien Frankfurt

Das Seminar richtet sich an alle Kolleginnen und Kollegen, die erbrechtliche Mandate bearbeiten.

Jeder Teilnehmer erhält eine umfangreiche begleitende Arbeitsunterlage.

 

Seminarbeschreibung:

Update Erbrecht 2019

Die Veranstaltung bringt alle Kolleginnen und Kollegen, die erbrechtliche Mandate bearbeiten, auf den aktuellen Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung.

Damit kann die erbrechtliche Beratung und Vertretung stets auf einem sicheren Fundament erfolgen. Die aktuelle Rechtsprechung bis ca. 4 Wochen vor Seminarbeginn wird im Gesamtzusammenhang der einschlägigen Teilmaterie vorgestellt sowie die Folgerungen für die Mandatsbearbeitung aufgezeigt.

 

"Testamentsgestaltung in der Patchwork-Familie"

Das Seminar beleuchtet die besondere Situation in sogenannten „Patchworkfamilien“ und zeigt Lösungsvorschläge zur Absicherung von Ehepartnern bzw. nichtehelichen Partnern, zur Verteilung des Nachlasses unter Kindern aus mehreren Beziehungen sowie zur gezielten Beeinflussung von Pflichtteilsansprüchen.

Themenschwerpunkte:

  • Klassische Problemfelder
  • Absicherung des Partners auch in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
  • Vermeidung von Pflichtteilsansprüchen einseitiger Kinder
  • Verhinderung des Zugriffs von Ex-Partnern über die Kinder auf den Nachlass

Weitere Informationen und Anmeldung bei der ZORN Seminare.

30. November 2019 08:30 Update Erbrecht 2019 und Testamentsgestaltung in Patchwork-Familien Stuttgart

Das Seminar richtet sich an alle Kolleginnen und Kollegen, die erbrechtliche Mandate bearbeiten.

Jeder Teilnehmer erhält eine umfangreiche begleitende Arbeitsunterlage.

 

Seminarbeschreibung:

Update Erbrecht 2019

Die Veranstaltung bringt alle Kolleginnen und Kollegen, die erbrechtliche Mandate bearbeiten, auf den aktuellen Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung.

Damit kann die erbrechtliche Beratung und Vertretung stets auf einem sicheren Fundament erfolgen. Die aktuelle Rechtsprechung bis ca. 4 Wochen vor Seminarbeginn wird im Gesamtzusammenhang der einschlägigen Teilmaterie vorgestellt sowie die Folgerungen für die Mandatsbearbeitung aufgezeigt.

 

"Testamentsgestaltung in der Patchwork-Familie"

Das Seminar beleuchtet die besondere Situation in sogenannten „Patchworkfamilien“ und zeigt Lösungsvorschläge zur Absicherung von Ehepartnern bzw. nichtehelichen Partnern, zur Verteilung des Nachlasses unter Kindern aus mehreren Beziehungen sowie zur gezielten Beeinflussung von Pflichtteilsansprüchen.

Themenschwerpunkte:

  • Klassische Problemfelder
  • Absicherung des Partners auch in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
  • Vermeidung von Pflichtteilsansprüchen einseitiger Kinder
  • Verhinderung des Zugriffs von Ex-Partnern über die Kinder auf den Nachlass

Weitere Informationen und Anmeldung bei der ZORN Seminare.

6. Dezember 2019 13:00 Update Erbrecht 2019 Dresden

Die Veranstaltung bringt alle Kolleginnen und Kollegen, die erbrechtliche Mandate bearbeiten, auf den aktuellen Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung. Damit kann die erbrechtliche Beratung und Vertretung stets auf einem sicheren Fundament erfolgen. Die aktuelle Rechtsprechung bis ca. 4 Wochen vor Seminarbeginn wird im Gesamtzusammenhang der einschlägigen Teilmaterie praxisnah vorgestellt sowie die Folgerungen für die Mandatsbearbeitung aufgezeigt.

Jeder Teilnehmer erhält eine begleitende Arbeitsunterlage, die die Nacharbeitung und Vertiefung des Seminarinhalts ermöglicht.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Rechtsanwaltskammer Sachsen.

28. Januar 2020 18:00 Vorsorge für die junge Familie Kanzlei Lauck, Buchenstraße 12a, 01097 Dresden, Tel. (03 51) 65 88 77-0

Rechtsanwältin Goratsch erläutert die Situation und gibt hilfreiche Tipps.

Sind Partner nicht verheiratet, so geht der Überlebende ohne Testament völlig leer aus. Vorsorge ist hier Pflicht. Sind junge Eltern verheiratet entsteht kraft Gesetzes eine Erbengemeinschaft des Überlebenden mit den Kindern. Soll das Erbe geteilt werden und ist ein Haus vorhanden, ist die Mitwirkung des Familiengerichts und ein Wertgutachten nötig. Einfacher und kostengünstiger ist ein maßgeschneidertes Testament.

Versterben beide, benötigen die minderjährigen Kinder einen Vormund. Viele denken, dass automatisch die (Tauf-)Paten in der Pflicht sind. Stattdessen muss das Familiengericht den Vormund (ggf. außerhalb der Familie) bestimmen. Besser ist es, den Vormund rechtzeitig selbst auszusuchen und durch Testament festzulegen.

4. Februar 2020 18:00 Alptraum Teilungsversteigerung Kanzlei Lauck, Buchenstraße 12a, 01097 Dresden, Tel. (03 51) 65 88 77-0

RA Lauck erläutert die Situation und gibt Tipps.

Hausbesitzer unterschätzen die Folgen eines Todesfalls auf die familiäre und wirtschaftliche Situation, insbesondere auf ihre Immobilie.

Was geschieht, wenn der Eigentümer eines Hauses stirbt?

Gibt es kein Testament, gilt gesetzliche Erbfolge. Es entsteht eine Erbengemeinschaft aus dem Ehepartner und den Kindern des Verstorbenen, einschließlich etwaiger Kinder aus anderen Beziehungen. Das ist meist nicht gewollt.

Warum nicht?

Weil der Partner und das Haus nicht gesichert sind! Alle Entscheidungen können nur noch gemeinsam getroffen werden. Jedes Kind kann sofort die Teilungsversteigerung des Hauses verlangen.

Lässt sich dies durch ein Berliner Testament vermeiden?

Damit setzen sich Eheleute gegenseitig als Alleinerben ein. Zu Schlusserben bestimmen sie ihre gemeinsamen Kinder. So wird zwar der Ehepartner vor der Teilungsversteigerung geschützt. Allerdings können Kinder den hohen Pflichtteil verlangen.

Wie sieht es im zweiten Erbfall aus?

Dann fällt das Vermögen an die Kinder, die meist unterschiedliche Ziele verfolgen. Oft möchte eines der Kinder das Haus erhalten und bewohnen, während die anderen eine hohe Abfindung wollen. 

Was passiert, wenn Erben sich nicht einigen können?

Jedes Kind kann die Teilungsversteigerung erzwingen. Schon mit der Drohung können die anderen unter finanziellen Druck gesetzt werden.

Lässt sich das vermeiden?

Ja. Man darf nur nicht einfachen Testamentsmustern vertrauen. Besser ist es, rechtzeitig Verfügungen zu treffen, die die Immobilie sichern. Das können z.B. Teilungsanordnungen oder Übernahmerechte sein.