Die eigene Vermögensnachfolge möglichst steuerfrei gestalten
Ihre Erbrechtsprofis aus Dresden erklären Ihnen alles, was Sie zur Erbschaftsteuer wissen sollten

Grundsätzlich unterfällt geschenktes und ererbtes Vermögen der Schenkungs- beziehungsweise Erbschaftsteuer (in Österreich und der Schweiz auch Erbschaftssteuer). Die Schenkung oder das Erbe sind also beim Finanzamt anzugeben und entsprechend dem Wert der Schenkung bzw. dem Nachlasswert zu versteuern. Mit der Unterstützung Ihrer Dresdner Anwälte für Erbrecht lässt sich der Anfall von Erbschaftsteuer - häufig bereits im Rahmen der Testamentsgestaltung - deutlich verringern, in vielen Fällen sogar vermeiden.

Die Freibeträge

Um die innerfamiliäre Vermögensübertragung zu begünstigen bestehen bestimmte erbschaft- bzw. schenkungsteuerliche Freibeträge für Ehegatten und nahe Verwandte.

So dürfen Ehegatten unversteuert 500.000 € erhalten, Kinder nur 400.000 €. Diese Steuerfreibeträge dürfen nur einmal innerhalb von 10 Jahren voll ausgeschöpft werden.

Verwandtschaftsverhältnis (Erwerber zu Erblasser bzw. Schenker) Steuerklasse Freibetrag
Ehegatten und eingetragene Lebenspartner I 500.000 €
(Stief-)Kinder, Kinder verstorbener (Stief-)Kinder I 400.000 €
Abkömmlinge lebender (Stief-)Kinder I 200.000 €
Eltern und Voreltern bei Erwerb von Todes wegen I 100.000 €
Eltern und Voreltern bei Schenkung II 20.000 €
Geschwister, Neffen, Nichten
Stiefeltern, Schwiegereltern, Schwiegerkinder
geschiedene Ehegatten, Partner einer aufgehobenen eingetragenen Lebenspartnerschaft
II 20.000 €
Alle Übrigen III 20.000 €

Die Höhe der Steuer

Alles was über die jeweiligen Freibeträge hinausgeht, ist gestaffelt (je mehr, desto höher) zu versteuern.

Wert des steuerpflichtigen Erwerbs bis einschließlich Steuerklasse
I II III
75.000 € 7 % 15 % 30 %
300.000 € 11 % 20 % 30 %
600.000 € 15 % 25 % 30 %
6.000.000 € 19 % 30 % 30 %
13.000.000 € 23 % 35 % 50 %
26.000.000 € 27 % 40 % 50 %
Und darüber 30 % 43 % 50 %

Wie kann Erbschaftsteuer vermieden werden?

Gerade bei wohlhabenden Familien sind daher geschickte letztwillige Verfügungen häufig auch in Kombination mit lebzeitigen Vermögensübertragungskonzepten zu entwickeln, um die Steuerlast möglichst gering zu halten.

Auch nichteheliche Lebenspartner sollten sich über den Anfall der Schenkungs- oder Erbschaftsteuer Gedanken machen. Denn der nichteheliche Lebensgefährte hat nur einen Steuerfreibetrag von 20.000 €. Alles an Vermögen, was er aus dem Nachlass darüber hinaus erhält ist mit mindestens 30 % zu versteuern.

Was können wir für Sie in Dresden tun?

Als Erbrechtsexperten stellen wir durch kompetente Beratung gemeinsam mit Ihnen Ihre Nachfolgeplanungen auf ein tragfähiges Fundament. Die steuerliche Belastung Ihrer Erben wird auf das unvermeidliche Mindestmaß reduziert.

Dazu beitragen können u. a. die geschickte Testamentsgestaltung, der richtige Ehevertrag sowie eine kluge vorweggenommene Übertragung eines Teils Ihres (Immobilien-)Vermögens. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir einen entsprechenden Maßnahmenkatalog und setzen diesen in die Tat um.

Steuer vermeiden durch frühzeitige Beratung